Offener Brief zur Neubenennung des Hindenburgplatzes Hildesheim in „Platz der Kinderrechte“

Offener Brief zur Neubenennung des Hindenburgplatzes Hildesheim in „Platz der Kinderrechte“

„Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ – Victor Hugo
Mit dem Ziel der Um-/Neubenennung des Hindenburgplatzes (PvH) in „Platz der Kinderrechte“ hat der Kinderschutzbund das
Konzept: „Platz der Kinderrechte“ (Klicken zum PDF-download)
für die Stadt Hildesheim erarbeitet und in einem offenen Brief am 6. Juli 2017 an

die Stadt Hildesheim
Herrn Oberbürgermeister
Dr. Ingo Meyer
und die Mitglieder des Rates der Stadt Hildesheim

sowie in Abschrift an

den Landkreis Hildesheim
Landrat Olaf Levonen

gesendet.

In der Zwischenzeit wurden dazu in der örtlichen Presse schon Artikel über unser Anliegen und das Konzept berichtet.
Veröffentlichung hier mit freundlicher Erlaubnis von Autor Norbert Mierzowsky.
Zur Vollansicht bitte klicken

wolf

Unseren offenen Brief können auch Sie hier lesen mit folgendem Wortlaut:

………………

„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Meyer,
sehr geehrte Damen und Herren des Rates,

der Ortsverband des DKSB e.V. in Hildesheim ist mittlerweile seit über 50 Jahren für den Schutz
der Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt verantwortlich. Die Lobbyarbeit für Kinder und
Familien, die praktische und beratende Hilfe und Unterstützung, sowie die Mitarbeit bei der
Verwirklichung einer kinderfreundlichen Gesellschaft, prägen unser Engagement und unseren
Einsatz.

Gerade in den letzten Jahren haben wir uns besonders an der Umsetzung der UN Kinderrechte
beteiligt. Eben dieses aktuelle Engagement hat in uns den Vorschlag reifen lassen, in der Stadt
Hildesheim ein deutliches Zeichen und Symbol für die Rechte der Kinder zu setzen und einen
zentralen Platz in der Stadt den Kinderrechten zu widmen.

Die immer wieder stattgefundenen politischen Diskussionen zur Umbenennung des
Hindenburgplatzes konnten bisher nicht erfolgreich abgeschlossen werden.
Die Neubenennung des Hindenburgplatzes in Platz der Kinderrechte ist ein in die Zukunft
gerichteter und darüber hinaus kinderfreundlicher Vorschlag mit einer bestimmten
kulturpolitischen Dimension. Nach unserer Kenntnis wäre Hildesheim wohl die erste deutsche
Großstadt, die den Kinderrechten einen solchen zentralen Platz in der Stadt widmet! Auch die
dann neue Anschrift des Jugendamtes wäre wohl bundesweit einzigartig und ebenso passend.
In der beigefügten Anlage begründen wir unseren Vorschlag und legen Ihnen dar, wie wir uns
– gemeinsam mit der Stadt Hildesheim – die Umsetzung dieses Projektes vorstellen könnten.

Sehr gern möchten wir Ihnen und den politischen Gremien der Stadt Hildesheim unseren
Vorschlag persönlich erläutern.

Mit Interesse sehen wir Ihrer Antwort entgegen und verbleiben
mit den besten Grüßen

Hansjürgen Wolf
Vorsitzender des Vorstandes

Klaus Bange
stv. Vorsitzender des Vorstandes“

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